| BREAKING NEWS: Die Liga des Welt- und Europameisters | Jetzt Tickets und Dyn-Abo sichern |
14 Stunden nach der RIESEN-Rückkehr aus Hamburg Anführer einer sehr guten Einheit: Simon Feneberg. Foto: Sandy Dinkelacker / Eibner.
Die Länderspielpause kann in vollen Zügen genossen werden: Die Porsche Basketball-Akademie beendet den November mit einem 92:71-Sieg gegen Erfurt. Der sechste Saisonsieg in der ProB wird, in Abwesenheit von auf beiden Seiten drei fehlenden Akteuren, von der thüringischen Personal-Knappheit begünstigt, ist auf gelb-schwarzer Seite aber auch ein Feature an mannschaftlicher Geschlossenheit und nicht nur im Ergebnis souverän.
Die Hinrunden-Bilanz der Porsche Basketball-Akademie kann bereits jetzt ein erstes positives Fazit bringen. Denn sie wird, wenn es Mitte Dezember dann soweit ist, mindestens ausgeglichen sein und zwei Heimsiege beinhalten: Im Klassiker der eigenen ProB-Historie gegen Erfurt gibt’s den bereits sechsten Saison-Erfolg und eine der besten Saisonleistungen – und das ohne die drei Stammspieler Julis Baumer, David Engelhart und Josh Behrendt. Das abwesende Trio sah auf der Bank sitzend und im Sporteurope.TV-Stream in den ersten Minuten eine Rebound-Dominanz der Gäste. Angeführt von Noah Kamdem und Paul Albrecht waren die nur zu acht angereisten Thüringer Gäste physisch und tonangebend. Dieses Momentum sollte aber nur von kurzer Dauer bleiben. Denn Ludwigsburg machte ab dann sehr Vieles sehr gut: Die BBA’ler ließen den Ball exzellent laufen, bewegten und verteidigten die unterlegenen Erfurter gut. Bis auf Michael Mitchell Jr., der einigermaßen effizient bleiben, aber dafür auch 26 Würfe aus dem Feld nehmen sollte, stoppten sie die CATL Basketball Löwen bis zum Gang in die Kabinen (48:37, 20. Spielminute).
Kamdems Double-Double blieb ab dem Seitenwechsel unverändert und Ludwigsburg weiterhin teamdienlich und/oder effizient. Während der Distanzwurf in den ersten 20 Minuten noch eine seltene Option gewesen war, fiel das Spielgerät mit fortlaufender Spieldauer zunehmend öfter durchs Netz. Das führte dazu, dass sich die Hausherren mehr und mehr absetzen und auch rotieren konnten. Denn sie ließen nicht nach – was Lukas Modic, Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack mit Foulproblemen auf die Bank, Ludwigsburg aber nicht in Bedrängnis brachte.
Angeleitet durch Simon Feneberg und Lars Danziger behielten die Gelb-Schwarzen in souveräner Art und Weise die Oberhand, verschafften ihren beiden Jüngsten, Kenan Youdom (18:58 Minuten) und Yohann Tchouaffe (19:43) weitere sowie Sebastian Kuhn (05:51), Armin Pivac (04:03) und Bink de Goede (02:47) erstmalig an diesem Nachmittag Spielanteile und sorgten für allgemeine, schwäbische Zufriedenheit.
Die Freude über den sechsten Saisonsieg kann sich bei den Ludwigsburgern zwei Wochen entfalten: Aufgrund des nun anstehenden FIBA-Breaks hat die Porsche BBA nun 12 Tage spielfrei. Weiter geht’s Anfang Dezember (05.12.; 19:00 Uhr) im Auswärtsspiel beim FC Bayern Basketball II.
Für Ludwigsburg spielten: Lars Danziger 19 Punkte / 8 Rebounds, Marko Masic 13, Lukas Modic 11, Simon Feneberg 11 / 8 / 7 Assists, Yohann Tchouaffe 8, Kenan Youdom 8, Abdulhay Kömürkara 7, Daniel Mack 6, Sebastian Kuhn 5, Maxwell Dongmo Temoka 4 / 6, Armin Pivac und Bink de Goede.
Für Erfurt spielten: Michael Mitchell Jr. 28 Punkte, Noah Kamdem 13 / 12 Rebounds, Jeremie Fotso-Sighom 10, Samuel Nellessen 7 / 5, Paul Albrecht 7 / 8, Luca Förster 6, Friedrich Radefeld und Luke-Johan Kiraly.