ALBA BERLIN

Foto: Tilo Wiedensohler. 

ALBA BERLIN befindet sich nun in der dritten Saison mit Israel González als Headcoach. Wie die vergangenen Jahre schon, setzt der Spanier auf Spieler, welche sich einen längeren Aufenthalt als nur eine Spielzeit in der deutschen Hauptstadt vorstellen könn(t)en. Die Integration und Entwicklung von jungen Spielern stehen hierbei oftmals im Vordergrund. Dennoch sind acht Spieler aus der letztjährigen Rotation dem Spanier erhalten geblieben. Darunter finden sich wichtige Anführer wie Marcus Eriksson und Ex-RIESE Johannes Thiemann, aber auch angeschliffene Rohdiamanten wie Khalifa (ehemals Christ) Koumadje. Mit Sterling Brown hat González einen herausragenden Anführer mit viel Erfahrung dazugeholt und mit Matteo Spagnolo und Gabriele Procida – bereits seit 2022 – zwei vielversprechende italienische Talente an Land gezogen.

In letzter Zeit läuft es alles andere als gut für den Klub aus der Hauptstadt. Die letzten drei Spiele endeten alle sieglos für die Albatrosse. In der Turkish Airlines EuroLeague verlor Berlin zweifach gegen direkte Konkurrenten aus Belgrad und Lyon. Anschließend musste man vergangenen Sonntag eine 75:108 Heimniederlage gegen den MBC hinnehmen. Zudem setzte es am Donnerstag (in Madrid) eine weitere Pleite auf internationalem Parkett

Das Aufeinandertreffen ist Kult und hat schon 81-mal stattgefunden. Aus eben jenen 81 Partien konnte Ludwigsburg 20 Siege holen. In eigener Halle sah es dabei etwas besser aus.