Die Lage der Liga #63

Date 2026-01-23

Noch ein Spieltag, dann ist für die meisten Teams die Hinrunde beendet. Auch wenn der FC Bayern, nach 12 Siegen am Stück, unangefochten auf Platz 1 der Tabelle verharrt, nimmt das Rennen um den Klassenverbleib und um die Playoffs-Plätze immer mehr Fahrt auf. Ob Würzburg im Heimspiel (Sonntag, 15:00 Uhr) als Tabellenzweiter die Serie der Bayern stoppen kann? 

Auf der anderen Seite des Spektrums befindet sich das Team aus Weißenfels. Nach dem Sieg gegen Braunschweig am 10. Spieltag hagelte es 6 Niederlagen am Stück für den SYNTAINICS MBC. Nun gilt es mit Neuzugang Andrew Harrison (Guard) gegen Trier (Platz 4) die Negativserie zu beenden.

Nach dem gescheiterten Game-Winner von Elijah Hughes, wollen die RIESEN die schnelle Trendwende erzwingen. Mit einem Sieg gegen die basketball Löwen Braunschweig (Samstag, 18:30) können die Ludwigsburger, nicht nur ihren Play-In-Spot festigen, sondern auch auf einem direkten Playoff-Spot landen.

Tabellen-Schlusslicht Heidelberg darf an diesem Wochenende im Süden bleiben und tritt die Reise nach Ulm an – wodurch sich eine interessante Dreier-Konstellation ergibt. Die MLP Academics sind nach der Verpflichtung von Ryan Mikesell, dem Comeback von Michael Weathers und dem Heimsieg gegen Oldenburg (80:78) im emotionalen Aufwind. Ulm musste dagegen – per Gamewinner von Ross Williams – am vergangenen Spieltag einen 82:84-Dämpfer in Hamburg verkraften, der wiederum die Veolia Towers rehabilitierte und Heidelberg unter Druck setzt. Während der amtierende Vize-Meister unter der Woche seinen Frust an und in London mit einem Upset-Sieg kanalisierte (72:73), möchten die Hansestädter, ebenfalls siegreich gegen Venedig (95:87), den wettbewerbsübergreifend dritten Erfolg in Serie nachlegen – und treffen auf ein schwankendes Frankfurt. Die SKYLINERS verloren drei ihrer vergangenen fünf Spiele und müssen, wenn sie auf den Play-In-Plätzen bleiben möchten, zurück auf die Siegerstraße.

Mit einem Verhältnis von 6 Siegen und 9 Niederlagen stehen Science City Jena und RASTA Vechta als Tabellennachbarn da (Platz 13/12). Ob Jena eine Siegesserie starten kann und an Vechta (2 Niederlagen in Folge) vorbeizieht, wird sich am Sonntagabend klären.

Des Weiteren kann man sich auf zwei Partien zwischen direkten Playoff-Kandidaten freuen. Rostock (7) darf in Bonn (5) ran und für Bamberg (9) geht’s in die Hauptstadt. Die Bamberger kommen dank starker Leistung hinter der Dreier-Linie (16/36) mit Rückenwind nach Berlin. Die Hauptstädter (Platz 3) können mit einem eigenen Sieg und einer Niederlage von Würzburg auf Rang zwei vorrücken.

 

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