Foto: Ulf Duda.
Die FIBA-Break ist vorbei und vor allem die BMA365 Bamberg Baskets kommen mit frischem Wind in den Segeln zurück. Das TOP FOUR endete mit einem Finalsieg der Bamberger gegen ALBA Berlin. Freak City machte schon im Halbfinale gegen den FC Bayern München Basketball ihrem Namen alle Ehre. Mit 103:97 zogen sie den Bayern die Lederhosen aus. Im darauffolgenden Finale sorgten Finals MVP Demarcus Demonia und seine Teamkollegen mit einem starken letzten Viertel (22:14) dafür, dass ALBA dieses Jahr leer ausgeht. Mit 19 Punkten in 25 Minuten war Demonia Top-Scorer der Partie und nahm verdient die Most-Valuable-Player-Trophäe entgegen.
In den letzten Wochen gab es bei gleich acht Teams Veränderungen im Kader. Vom neuen Trainer, bis Spielerabgang war alles dabei. Die erste Wechselfrist endete Ende Februar. Im März darf noch ein Spieler pro Team verpflichtet werden, sofern noch keine vier Neuzugänge verpflichtet wurden.
Neuzugänge:
VET-CONCEPT Gladiators Trier: Forward George King wechselt aus Taiwan zu den Gladiators. Der gut gebaute Amerikaner (1,98 m) soll Physis, Länge und Erfahrung bringen. King könnte bereits am 6. März im Auswärtsspiel gegen Rostock sein Debüt feiern. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison.
Telekom Baskets Bonn: Sahmi Willoughby wechselt aus dem finnischen Lahti in die Stadt am Rhein. Für den Flügelspieler ist es die zweite europäische Station. Seine Verpflichtung soll nicht nur der ersten Mannschaft helfen, sondern auch die Doppellizenz Spieler entlasten, damit diese sich auf den Klassenerhalt in der ProB fokussieren können. Willoughby ist bis Ende der Saison unter Vertrag.
VEOLIA TOWERS Hamburg: Auch die Hamburger holen Verstärkung. Von Mykonos BC kommt der Flügelspieler Karl Gamble. Der Amerikaner wird als Sofortverstärkung gehandelt und wird in Hamburg die Nummer 27 tragen. Hamburg hatte nach einem Spieler gesucht der sich nicht nur schnell in das Teamgefüge eingliedern kann, sondern auch direkt Einsatz und Energie auf das Parkett bringt.
RASTA Vechta: Ein bekanntes Gesicht kommt zurück in die Bundesliga. Der ehemalige Skyliners-Guard Malik Parsons, der vor 2024 noch 30 Punkte gegen Vechta erzielte, schließt sich den Niedersachsen an. Der amerikanische Guard kommt ablösefrei vom türkischen Erstligisten Bursaspor Basketball. Vechtas Trainer schwärmt von Parsons Zug zum Korb und hofft, dass der Combo-Guard Vechta auch defensiv verstärken kann.
Frankfurt Skyliners: Frisch aus „Down Under“ kommt der 2,08 m große Jacob Holt nach Frankfurt. Der Forward/Center kam aus dem College im Sommer nach Australien, wo er 22 Spiele für die Brisbane Bullets bestritt. Der Australier soll Impulse im Rennen um die Play-In-Plätze setzen.
Science City Jena: Jack Pagenkopf wechselt vom bulgarischen Tabellenführer Balkan Botewgrad an die Saale. Der 1,90-Meter große Amerikaner hat bereits Erfahrung in Deutschland gesammelt. Er stand sowohl bei Ehingen und Nürnberg bereits unter Vertrag. Die Thüringer wollten den Point Guard bereits vor einigen Monaten verpflichten, jetzt ist es endgültig so weit. Jena suchte nach Tiefe auf den Aufbauspieler-Position, die mit der letzten Verpflichtung des Jahres in Pagenkopf gefunden wurde.
Abgänge:
VET-CONCEPT Gladiators Trier: Aufsteiger Trier und Wing Dexter Akanno haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 25-Jährige kam erst im Sommer aus dem College nach Deutschland. Akanno hat bereits einen neuen Verein gefunden, welcher das ist, wird in Kürze veröffentlicht.
MLP Academics Heidelberg: Heidelberg steht zwar in der Champions League in den Play-ins, in der Bundesliga stehen sie jedoch auf einem Abstiegsplatz. Dass dies nicht den Erwartungshaltungen entspricht, zeigt sich durch die Trennung von Headcoach Danny Jansson. Assistenztrainer Carlo Finetti übernimmt das Amt des Finnen und steht vorerst bis Ende der Saison als Cheftrainer an der Seitenlinie.
Vertragsverlängerung:
ratiopharm Ulm: Sportdirektor Thorsten Leibenath scheint sehr zufrieden mit Trainer Ty Harrelson. Jetzt kommt die vorzeitige Vertragsverlängerung. Harrelson verlängert sein Arbeitspapier um zwei Jahre und wird bei Ulm bis 2028 an der Seitenlinie stehen.