Franke nach Franken: Brandon Tischler wechselt nach Würzburg

Category News, Kader Date 2026-06-10

Foto: Sascha Walther.

Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten endet die Zeit von Brandon Tischler und den MHP RIESEN Ludwigsburg. Der 25-Jährige wechselt innerhalb der easyCredit Basketball Bundesliga zu den Fitness First Würzburg Baskets.

In insgesamt 78 Pflichtspielen kam Brandon Tischler für die Schwaben wettbewerbsübergreifend zum Einsatz. Dabei erlebte der Forward, bezüglich seiner Rolle, zwei gänzlich unterschiedliche Spielzeiten: 2024/2025 kam der 25-Jährige unter John Patrick und Lars Masell in 41 Partien zum Einsatz (∅ 8:49 Minuten), 2025/2026 vergrößerte sich seine Rolle unter Mikko Riipinen (∅ 22:16 Minuten) signifikant. In der jüngst beendeten Spielzeit stand Tischler in 26 Partien in der Starting Five, scorte zweifach zweistellig, markierte durchschnittlich offensiv 5,7 Punkte und 4,0 Rebounds, definiert(e) sich aber vor allem über die Defensive, die gut war. Mit einem Defensivrating von 106,5 war der Forward einer der besseren Verteidiger der Schwaben (Ludwigsburg: 108,7 DRTG) – und hatte seinen Anteil daran, dass er selbst erstmals und die Schwaben erstmals seit 2024 wieder an den Play-Ins teilnahmen.

Prägend für die gemeinsamen zwei Jahre war nicht nur die Zeit auf, sondern der Mensch neben dem Parkett. Tischler wurde mit seiner schwäbischen Wahlheimat sehr schnell warm, zählte für Klub und Fans gleichermaßen zu den Aushängeschildern und Sympathieträgern der Barockstädter, weshalb er sicherlich auch in Zukunft ein gern gesehener Gast in Ludwigsburg sein wird.

Fortan aber eben vor allem: Gast. Der in (Ober)Franken aufgewachsene und ausgebildete Tischler läuft ab sofort – und damit erstmals in seiner bereits seit 2021 andauernden Laufbahn in der easyCredit BBL – in (Unter)Franken auf. Die MHP RIESEN Ludwigsburg wünschen ihm, ihrer bisherigen #24, für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Zum Abschied sagt er selbst: „Liebe Ludwigsburg-Fans, liebe RIESEN-Organisation, nach zwei Jahren voller Herausforderungen ist es für mich an der Zeit weiterzuziehen. Ich bin allen dankbar, die mich in harten Momenten gepusht, begleitet und immer an mich geglaubt haben und mir oftmals ein Lächeln schenken konnten. Auch, wenn nicht alles immer optimal lief, habe ich alles gegeben und [hier in Ludwigsburg] viel als Spieler und Mensch gelernt. Nochmals vielen Dank. Wir sehen uns bald wieder!“

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