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Der Gameplan funktioniert hervorragend, Ludwigsburg jubelt erneut. Foto: Sandy Dinkelacker / Eibner.
Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim Dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich und vier zweistelligen Scorern garniert.
Das Hinspiel Anfang Oktober ging mit elf Zählern Differenz (69:80) an die Tropics und auch die bisherigen drei Gastspiele in Oberhaching wurden allesamt zweistellig (-14 / -11 / – 13) verloren: Die Ausgangslage vor dem Jahresauftakt in der Sporthalle der Grundschule Deisenhofen war klar – und sollte von der Porsche Basketball-Akademie zu eigenen Gunsten auf den Kopf gestellt werden. Denn die Ludwigsburger Gäste sollten, erneut in der Fremde, ein sehr gutes, diesmal vielleicht das beste, Saisonspiel aufs Parkett legen. Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im unmittelbaren Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Denn nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, extrem defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.
Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und extrem gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.
Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara, der gemeinsam mit Dongmo Temoka vor Spielfreude strotzte, nicht mehr aufzuhalten (55:79).
Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem Khee Rhee nutzte.
Die Freude über den sechsten Auswärtssieg im siebten Spiel, der Stolz über den höchsten Saisonsieg und der Antrieb für mehr können den Gelb-Schwarzen einige Tage erhalten bleiben: Da die Partie des 16. Spieltags um fünf Tage verlegt wurde, empfängt Ludwigsburg Würzburg erst in der kommenden Woche (15.01.; 19:30 Uhr), sodass es einen Heim-Doppelpack geben wird. Danach kommt Leitershofen (24.01.; 14:00 Uhr) in die Rundsporthalle.
Für Oberhaching spielten: Nedzad Muratovic 18 Punkte / 7 Rebounds, Jonathan Zeisberger 13 / 6 Assists, Fynn Fischer 10 / 5 Rebounds, Frederik Schüler 8, Philipp Bode 5 / 5 Assists, Niklas Schüler 5, David Galusic 4, Nikola Jekov 4 und Levi Wenig.
Für Ludwigsburg spielten: Simon Feneberg 19 Punkte, Julis Baumer 18 / 8 Assists, Abdulhay Kömürkara 17, David Engelhart 14, Kenan Youdom 9 / 5 Rebounds, Lars Danziger 9, Maxwell Dongmo Temoka 6, Yohann Tchouaffe 4, Lukas Modic 3, Daniel Mack 2 und Armin Pivac.