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Foto: Simon Engelbert.
Als Königstransfer von Trier bezeichnet, ist Eli Brooks ein wichtiges Puzzlestück für den bisherigen Erfolg der VET-CONCEPT Gladiators Trier als Aufsteiger in der easyCredit BBL. Der US-amerikanische Point Guard ist mit im Schnitt 16,6 Punkten pro Spiel zweitbester Scorer und verteilt mit durchschnittlich 4,6 die meisten Assists pro Spiel für die Trierer.
Geboren am 14.10.1998 in Sumter, North Carolina, wuchs Brooks in Spring Grove, Pennsylvania auf. Dort ging er zur High School, für die er, gecoacht von seinem Vater, insgesamt 2426 Punkte im Laufe seiner Basketballkarriere erzielte. Trotz Angeboten von Universitäten wie Villanova, damals amtierender College-Meister, Ohio State oder N.C. State, entschied sich Brooks für die University of Michigan. Für die Wolverines spielte er, dank der Ausnahmeregel durch COVID-19, in fünf Jahren insgesamt 159 Spiele, die einen Unirekord für die meisten Spiele bedeuteten. Aus Unizeiten stammt auch der Spitzname vom 27-jährigen, der von vielen aufgrund seiner Taktiktüfteleien „The Professor“ genannt wird. In Michigan traf Brooks auch auf Franz Wagner, der ein enger Freund geworden ist und im Sommer als Gast bei der Hochzeit seines ehemaligen Teamkollegen dabei war. Als sich kurz darauf die Gladiators bei Brooks meldeten, fragte der Wagner um Rat und bekam nur gutes Feedback und den Rat, das Abenteuer zu wagen.
Nach dem Ende seiner Zeit bei den Michigan Wolverines blieb der US-Amerikaner noch ein Jahr in den USA und spielte in der G League. Nach 15 Einsätzen für die Fort Wayne Mad Ants, das Farmteam der Indiana Pacers, wechselte Brooks 2023 dann nach Italien zum Zweitligisten Pallacanestro Triest. Dort half er mit durchschnittlich 31,8 Minuten pro Spiel, den größten Spielanteilen, sowie als zweitbester Scorer bedeutend mit beim Aufstieg in die erste Liga. Von Triest zog es den 1,85m-Mann nach Oldenburg, wo er verletzungsbedingt nur in 14 Spielen zum Einsatz kam. Von den Donnervögeln folgte im Sommer dann der Wechsel nach Trier, wo er wieder zu den Leistungsträgern gehört. Als Dirigent des Trierer Spiels wurde er vom Trainer Jacques Schneider eingeplant, der über seinen Spieler sagt, dass er einen „enorm hohen Basketball-IQ“ hat und ein Team führen kann. Bisher erfüllt Eli Brooks die in ihn gesetzten Hoffnungen.