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Foto: Lukas Adler.
15.9 Punkte | 2.9 Rebounds | 2.3 Assists
Im Pokalachtelfinale gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg avancierte Damariae, genannt DJ, Horne mit 23 Punkten zum Heidelberger Topscorer und war mit zudem vier Rebounds und fünf Assists maßgeblich an Heidelbergs Viertelfinaleinzug beteiligt. Ab Ende Oktober fiel er mit einer Kapselverletzung im Daumen aus, gab beim Sieg gegen Braunschweig im Dezember sein Comeback und versuchte seitdem, sich gegen die Niederlagenserie der Kurpfälzer zu stemmen, beispielsweise mit 31 Punkten, sechs Rebounds und drei Assists bei der Niederlage gegen Hamburg. Horne ist ein Spieler von großer Bedeutung für die momentan Tabellenletzten MLP Academics Heidelberg.
Der US-Amerikaner ist in Heidelberg noch bei seinem ersten Profiverein. Im Sommer 2024 spielte er nach seiner Zeit am College für die San Antonio Spurs in der NBA Summer League, unterschrieb dann aber im August bei den Kurpfälzern. Nach einer erfolgreichen ersten Saison in der BBL verlängerte der Shooting Guard seinen Vertrag um ein Jahr bis zum Ende der Saison 2025/2026. Aufgrund der bereits erwähnten verletzungsbedingten Pause konnte er in dieser Saison nur bei acht der ersten zwölf Spiel mitwirken, in denen er im Schnitt 15.9 Zähler erzielt. Bei der Heimniederlage zuletzt gegen Frankfurt sammelte Horne 32 Punkte, für ihn ein Ligabestwert.
Geboren wurde Horne am 31.10.2000 in Raleigh, North Carolina. In North Carolina wuchs der heute 25-jährige dann auch auf und ging in seinem letzten High School Jahr an die Trinity Christian in Fayetteville. Am College verbachte Horne seine ersten zwei Jahre an der Illinois State. Danach zog es ihn wieder mehr in den Süden und er spielte zwei Jahre für die Arizona State University. In seinem fünften Jahr, das er dank der Corona-Pandemie spielen durfte, ging er zurück in die Heimat und spielte für die NC State, mit der er das 2024 NCAA-Turnier erreichte. Nach dem College und der NBA Summer League wechselte er in die BBL, wo er in seinem ersten Jahr mit Heidelberg bis ins Bundesliga-Halbfinale kam. Dass es in dieser Saison bisher schlecht läuft, ist auch für Horne schwierig zu erklären. Im Dyn-Interview nach dem Spiel gegen die SKYLINERS sagte er, dass ihm „ein bisschen die Worte fehlen.“ Für den Rest der Saison glaubt er dennoch an eine positive Wendung für Heidelberg, weiß aber auch, dass der Turnaround bald passieren muss: „Ich möchte optimistisch bleiben. Aber es muss jetzt passieren. Wir können nicht länger warten.“