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Die persönliche Siegesserie von Toms Skuja (6 Einsätze, 5 Siege) ist gegen Bonn gerissen. Die beste Gelegenheit, um am Samstag eine neue zu starten. Foto: Sascha Walther / Eibner.
Back-to-back-Heimspiele mitsamt eines Wochenend-Doppelpacks: Am Samstag (24.01.; 18:30 Uhr) empfangen die MHP RIESEN Ludwigsburg die Basketball Löwen Braunschweig zum 17. und letzten Hinrunden-Spieltag. Beim Duell gegen die Niedersachsen stehen Ex-Löwe Gavin Schilling und Neu-Löwe Oluwasimisola Shittu im Speziellen, sowie die Center-Riegen im Allgemeinen im Mittelpunkt. Vorab geht’s in der Rundsporthalle hoch her. Dyn überträgt ab 18:15 Uhr live und exklusiv.
Die Terminierung des Nachholspiels in München und der 13. Spieltag sind noch ausstehend – und finden aller Voraussicht nach im April statt – prinzipiell ist in der easyCredit Basketball Bundesliga aber Halbzeitprogramm angesagt. Ein Zeitpunkt in der Saison, der natürlicherweise Zwischenbilanzen und Zäsuren mit sich bringt, die bei den Gelb-Schwarzen aber noch einige Tage warten können und sollen. Erst einmal steht das Aufeinandertreffen mit den Basketball Löwen Braunschweig auf der Agenda.
Die Niedersachsen sind in der Tabelle nach zuletzt vier Niederlagen in Serie abgerutscht, verfügen aber als letztjähriger Playoff-Viertelfinalist und diesjähriger Teilnehmer am FIBA Europe Cup über weitaus mehr Potenzial, als Platzierung 16 aussagt. Der leicht giftige Löwen-Cocktail, den es aktuell zu verdauen gilt, beinhaltet(e) in dieser Saison einen Trainerwechsel von Jesús Ramírez zu Konstantinos Papazoglou, zahlreiche Verletzungsprobleme, einen sechswöchigen Wartestand bezüglich einer (nun) getätigten Big-Man-Nachverpflichtung, von den beiden Kapitänen Chip Flanigan und Ferdinand Zylka adressierte Probleme mit der Teamchemie, … Es handelt sich zweifellos um keine leichte Spielzeit, die die Basketball Löwen (aktuelle Bilanz: 4 Siege / 12 Niederlagen) erleben.
Überleben – also der Klassenverbleib – ist angesagt und in Anbetracht dessen, dass in den letzten Wochen Oldenburg (6 / 10), Heidelberg (3 / 13) und Hamburg (3 / 10) allesamt die Trendwende einleiteten und Jena (6 / 9) immer wieder überzeugen konnte, eine veritable Herausforderung, die in der 250.000-Einwohner-Stadt bis Mitte Mai im Zentrum des Interesses stehen wird.
Hierbei soll Oluwasimisola, genannt Simi, Shittu eine prominente Rolle einnehmen. Die kanadisch-britische Vertretung von Josh Hawley, der verletzungsbedingt erst drei Partien absolvieren konnte, kam zum Wochenstart aus Ljubljana. Ebenda war der 2,08-Meter-Athlet für KK Perspektiva Ilirija (18:24 Minuten / 8,9 Punkte / 5,5 Rebounds / 0,8 Steals) aktiv.
Cheftrainer Mikko Riipinen sagt zum Center und zum Spiel: „Braunschweig ist eine sehr aggressive Mannschaft, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Zudem verfügen sie über einen starken Kader. Für uns wird es wichtig sein, physisch, aber dennoch diszipliniert zu verteidigen und unsere Angriffe erfolgreich abzuschließen. In der Offensive müssen wir gut zusammenarbeiten und auf die Details achten, um aggressiv zu agieren, gemeinsam gute Chancen zu kreieren und gleichzeitig den Ballbesitz zu sichern.“
Geboren in London, aufgewachsen in Kanada, bereits an seiner zehnten Karriere-Stationen: Oluwasimisola Shittu. Foto: FIBA / Basketball Champions League.
Shittus Gegenpart wird unter anderem Gavin Schilling sein. Der 30-Jährige hat nach seinem Debüt (10:17 Minuten / 2 Punkte / 4 Rebounds) die erste Trainingswoche genutzt, um den Eingewöhnungsprozess innerhalb der Mannschaft und des Klubs fortzusetzen. „Gavin ist ein sehr professioneller Spieler, der gut in unser Team passt. Er ist intelligent und lernt schnell. Er wird noch etwas Zeit brauchen, um das gesamte System zu verinnerlichen und seinen Rhythmus zu finden, da er in dieser Saison nicht so viel gespielt hat“, erklärt Riipinen.
Besagtes Spielsystem stand in dieser Woche im Fokus. Schließlich verdeutlichten die MHP RIESEN auch gegen Bonn, was sie zu leisten im Stande sind, konnten sich dafür jedoch, erneut, nicht mit einem Sieg belohnen. 22 Ballverluste, 13 vergebene Freiwürfe und 19 zugelassene Offensivrebounds waren in Gänze zu viel des Guten. Riipinen und seine Schützlinge hatten diese Probleme allesamt in den vergangenen Wochen und Monaten adressiert und gegen Heidelberg sowie in Bamberg dahingehend signifikant besser agiert.
Der Schweden-Finne analysiert: „In letzter Zeit haben wir uns im Training hauptsächlich auf unsere eigene Entwicklung als Team konzentriert. Natürlich haben wir uns auch auf den Gegner vorbereitet. Dass einige unserer alten Basketballprobleme wieder auftauchen, hat natürlich mehrere Ursachen, aber im Wesentlichen zwei. Zum einen brauchen wir Stabilität im Team, und die vielen Veränderungen haben diese Stabilität beeinträchtigt. Zum anderen haben wir versucht, uns weiterzuentwickeln, besser zu werden und neue Aspekte einzubringen, wodurch sich unser Fokus von einigen Dingen, an denen wir zuvor intensiv gearbeitet hatten, entfernt hat. Wir müssen einige Dinge längerfristig im Auge behalten, auch wenn wir neue Themen behandeln.“
Ob Darnell Edge bei der Lösung dieser Themen und am Spieltag mitwirken kann, ist noch fraglich: Der US-Amerikaner verletzte sich während des Warm-Ups gegen Heidelberg (03.01.) leicht und musste seither, da er zudem in der Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen Bonn krankheitsbedingt das Bett hüten musste, in allen drei Januar-Partien zusehen. Der 28-Jährige ist auf dem merklichen Wege der Besserung. Bis dato konnte Edge zwar noch keine komplette Trainingseinheit absolvieren, ein Einsatz am Samstag ist aber möglich.
Einsatzgarantien gibt’s derweil für den Klub als Ganzes! Der Doppelspieltag mit den aufeinanderfolgenden Heimspielen der beiden wichtigsten (und einzig professionellen) Mannschaften der Gelb-Schwarzen hat’s in sich. Ab 14 Uhr fordert die Porsche Basketball-Akademie in der ProB Süd den Aufstiegsanwärter BG Hessing Leitershofen, danach geht’s ab 18:30 Uhr in der MHPArena gegen Braunschweig und gegen eines der begeisternden Teams der letzten Jahre. Das Löwen-Motto #jungwildhungrig ist auf dem Parkett beidseitig prägend, ist auch dahingehend der nachmittägliche Besuch in der Weststadt lohnend: Neben dem Kiosk der Rundsporthalle mit den Basics aus Butterbrezeln, Kuchen, belegten Brötchen, Kaffee, Wasser und Softdrinks gibt’s zwischen den Partien Kulinarisches. Die Barock Pirates Ludwigsburg werden akustisch und tatsächlich einheizen und anfeuern. Mit Unterstützung der Klub-Partner Schräglage und Bäckerei Lutz gibt’s Grill & Chill an der Rundsporthalle – sowie viel Gegrilltes zur Stärkung an einem sicherlich begeisternden, samstäglichen Doppelpack.
1.100 – Meter trennen die Rundsporthalle und die MHPArena. Die perfekte, räumliche Grundlage für den Doppelspieltag.
4 – Doppellizenz-Akteure (Julis Baumer, Maxwell Dongmo Temoka, Lukas Modic und Simon Feneberg) stehen sowohl im Aufgebot von Herren I als auch Herren II. Welcher Spieler am Samstag in welchen Mannschaften – oder gar doppelt – spielt, entscheidet sich im Abschlusstraining.
1 – Ticket, 2 Spiele: Gegen Vorlage eines Tickets für das Duell gegen Braunschweig (Einzel- oder Dauerkarte) ist der Eintritt in der RSH kostenlos.
MHP RIESEN Ludwigsburg vs. Basketball Löwen Braunschweig
Samstag, 24.01.2026, Tip-Off 18:30 Uhr
MHPArena, Schwieberdinger Straße 30, 71636 Ludwigsburg
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