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Foto: Sebastian Derix
Nach einem schwierigen Jahr in der easyCredit Basketball Bundesliga folgte ein größerer Umbruch im Sommer bei den Telekom Baskets Bonn und nach Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison sind die Baskets zuletzt mit Platz 6 wieder erfolgreicher unterwegs.
Die vergangene Saison wurde nur auf Platz 14 der Tabelle beendet, daraufhin gab es nach dem bereits im Januar vollzogenen Wechsel des Headcoaches zu Marko Stankovic auch beim Spielerkader eine grundlegende Erneuerung. Aus dem Kader der letzten Saison blieb nur der derzeit verletzte Ex-RIESE Jonathan Bähre, die restlichen Spieler um Kapitän Thomas Kennedy und Topscorer Darius McGhee verließen die Rheinländer. Im Gegenzug holte der Verein zehn Neuzugänge, unter anderem den Rückkehrer Michael Kessens, den Jenaer Aufstiegsheld Zach Cooks und MVP-Kandidat Grayson Murphy (siehe Lupe). Kessens spielte von 2021 bis 2023 schon einmal für Bonn und war Teil der Bonner Champions-League-Sieger 2023.
Für diese Saison wurde die Rückkehr nach Europa und ins internationale Geschäft als Ziel ausgegeben, dafür muss mindestens die Postseason erreicht werden. Zudem soll(te) der Fokus auf eine starke Defensive gelegt werden. Bisher gelang das gut, die Rheinländer haben mit 103,2 das viertbeste Defensivranking der Liga.
Der Start in die Saison war, zumindest in der easyCredit BBL, erwartbar eher holprig. Nach einem Sieg über Göttingen in der ersten Pokalrunde gingen die ersten zwei Ligaspiele gegen Würzburg und in Weißenfels verloren. Erst im dritten Ligaspiel gelang gegen die damals kriselnden Oldenburger der erste Saisonsieg. Inzwischen steht man am Rhein bei einer Saisonbilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen, allerdings ist man auch das einzige Team, das schon beide Spiele gegen den FC Bayern Basketball gespielt hat. Beide Spiele gegen den Tabellenführer gingen verloren, beim ersten Spiel kurz vor Weihnachten wurde aber der 25-jährige Zuschauerrekord der BBL gebrochen. 18.713 Fans sahen in der Kölner Lanxess Arena die 83:55-Niederlage der Baskets gegen die Münchener. Im zweiten Spiel gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Bonner deutlich verbessert und verloren nur knapp 63:66. Im Verlauf der Saison verloren die Baskets hauptsächlich gegen zum Zeitpunkt des Spiels die Top-5 der Tabelle (Würzburg, Weißenfels, Trier, München und Berlin). Einzig die Niederlage gegen die Basketball Löwen Braunschweig bildet da eine Ausnahme, aber die(se) bestätigt ja bekanntlich die Regel.
Abseits der Bande: Die Telekom Baskets Bonn sprangen im vergangenen Jahr um 40 Plätze auf Platz 16 der größten Basketballvereine in Deutschland. Stolze 758 Teilnehmerausweise können die Baskets vorweisen. Den Spitzenplatz eroberte ALBA BERLIN mit 2.399 Teilnehmerausweisen.