Die Lage der Liga #16

Date 2024-02-03

Foto: sampics Photographie.

Langsam aber sicher deutet er sich an, der Wechsel des Tabellenführers. Um voreilige Schlüsse zu vermeiden: Nein, Chemnitz ist nach wie vor Spitzenreiter und weiterhin in exzellenter Verfassung. Der FC Bayern Basketball ist dies aber auch; München kommt in den nationalen Wettbewerben zunehmend ins Laufen, verfügt aktuell über eine Serie von neun konsekutiven Siegen, steht bei einer 13:3-Bilanz und ist auf Platz zwei geklettert. Im direktem Duell in Sachsen feierten die Schützlinge von Pablo Laso einen Statement-Erfolg. Beim 86:73-Erfolg war Chemnitz ohne Chance. Sollte der FCBB seine beiden ausstehenden Nachholspiele gewinnen – und sowohl Chemnitz als auch München gleichbleibend alle weiteren Partien für sich entscheiden – ist der Sprung an die Tabellenspitze demnach nur noch eine Frage der Zeit.

Während ebenjener Abschnitt für die Top-Teams spricht, beginnt die Zeit den Klubs am Tabellenende langsam aber sicher zu entrinnen. Heidelberg und Crailsheim haben zwei Siege Rückstand auf Rang 16 und müssen in den kommenden Wochen alle verfügbaren Kräfte in Richtung einer Aufholjagd mobilisieren. Tübingen (5:13), Göttingen (5:11) und Weißenfels (6:12) sind für die 3-Siege-Klubs aus Baden-Württemberg noch in Reichweite.

Individuell ist David DeJulius (siehe RIESEN-Lupe) der Mann der Stunde. Mit durchschnittlich 23,5 Punkten (und 8,0 Assists) pro Partie ist er aktuell bester Punktesammler der easyCredit BBL – die Stichprobe ist mit zwei Spielen aber noch sehr gering. Dennoch: Den Mann gilt es im Auge zu behalten. Dies gilt auch für Chemnitz‘ Jeff Garrett, der Deutschland mit 8,5 Rebounds im Schnitt anführt. 18 Spiele, 18-fach Starting Five, Tabellenplatz 1: Garrett ist ligaweit die konstanteste Macht unterm Korb.

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