Die Lage der Liga #70

Date 2026-04-24

Foto: Christian Becker. 

121 Punkte gegen Ludwigsburg, 123 Punkte gegen Trier und nun, am gestrigen Freitag, 120 Punkte gegen Braunschweig: Statistisch hat RASTA Vechta nur eine Top-3-Offensive, faktisch sind die Niedersachsen seit der Pflichtspielpause Ende Februar / Anfang März außer Rand und Band. Mit Alonzo Verge Jr. (18,2 Punkte pro Spiel), Tevin Brown (15,8), Tommy Kuhse (13,3), TJ Bamba (11,5), Tibor Pleiß (11,3) und Malik Parsons (11,2) scoren gleich sechs Vechtaer durchschnittlich und machen die Orange-Weißen glücklich! Der Neunte der easyCredit BBL scheint im unstoppbaren Aufwind, trotz der Verletzung von Pleiß und Kapitän Joschka Ferner. Booker Coplin, bis November 2025 in Ludwigsburg, ist derweil aus der Rotation gefallen – grüßt aber mit mittlerweile starken Deutsch-Kenntnissen.

So, damit aber genug mit dem Vechta-Fokus. Stattdessen geht’s rein in die Postseason. Nicht nur angestrebt, sondern bereits fixiert ist dieses Prädikat in München, Berlin, Bamberg und Bonn. Während sich der FC Bayern Basketball (24:5) und die Albatrosse (22:8) bereits den Heimvorteil sichern konnten, sind BMA365 und Telekom Baskets noch nicht – aber unmittelbar vor – diesem Meilenstein.

Dahinter folgt ab Würzburg und Ulm das große Hauen und Stechen, wie auch die Tabellenprognose der easyCredit Basketball Bundesliga illustriert. Die Spannung ist dabei großartig: Bis zum 16., Jena, können alle Klubs theoretisch noch in die Play-Ins einziehen, fünf Standorten droht der Gang in die ProA. Realistisch betrachtet sind Frankfurt und Weißenfels (je 12 Siege) gesichert, Jena (10:20), Heidelberg (8:22) und Braunschweig (8:23) derweil in akuten Nöten. Selbstverständlich ist die thüringische Pole Position gut, die beiden Playoff-Teams der Vorsaison aber noch nicht abgeschrieben – benötigen aber dringend Erfolgserlebnisse. Das Problem ist der Gleichschritt: Die Formkurve ist allerorts 3:7. Das muss sich ändern, sonst geht’s in der kommenden Saison nach Koblenz, Bayreuth und Tübingen.

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