Foto: Christoph Worsch.
Neben Jonas Wohlfarth-Bottermann, Julis Baumer, Yorman Polas Bartolo und Lukas Modic wird auch Maxwell Dongmo Temoka in der Saison 2026/2027 zum Kader der MHP RIESEN Ludwigsburg gehören. Der 22-Jährige war in der jüngst beendeten Spielzeit eine absolute Positiv-Überraschung und wird fortan – weiterhin ausgestattet mit einem Vertrag bis 2027 – konsequent im Erstliga-Aufgebot sein.
Hinter Maxwell Dongmo Temoka liegt ein sportlich ereignisreiches Jahr. Wohlgemerkt ein äußerst erfolgreiches. Ohne Aussicht auf Spielzeit in der easyCredit BBL wechselte der 22-Jährige in die Barockstadt, sollte für die Porsche Basketball-Akademie ein Leistungsträger und für die MHP RIESEN Ludwigsburg ein Mann mit mittelfristiger Perspektive sein. 12 Monate später ist das Standing im Schwäbischen ein gänzlich anderes – und der Motivationsspruch „earned, not given“ das Idealbeispiel für den Big Man, der im vergangenen August als letzter von fünf BBA-Neuzugängen nach Ludwigsburg kam und in diesem Sommer gemeinsam mit Lukas Modic der Erste in der Halle ist.
In 22 Pflichtspielen stand Dongmo Temoka in der vergangenen Spielzeit für die Gelb-Schwarzen in der easyCredit BBL auf dem Parkett, wusste mit großem Einsatz und defensiver Energie zu beeindrucken, was seine Rolle (10:52 Minuten) fortwährend wachsen ließ.
An den Siegen in Hamburg (88:84), in Bamberg (100:79), in Jena (84:75) und gegen Chemnitz (87:79) hatte der 1,98 Meter „kleine“ Power Forward, der sowohl im RIESEN- als auch im BBA-Trikot (23 Spiele | 23:52 Minuten / 7,1 Punkte / 6,1 Rebounds) zumeist als Center zum Einsatz kam, großen Anteil. Gleiches gilt für die historisch gute ProB-Saison, die die Ludwigsburger als Tabellenfünfter (12 Siege / 12 Niederlagen) bis ins Playoff-Viertelfinale führte.
Foto: Stefan Mazur.
Nun wird der Münchner, der Ende des Monats seinen 23. Geburtstag feiern und dann bis auf fünf „Aushilfseinsätze“ nicht mehr als Doppellizenz-Akteur eingesetzt werden kann, fortlaufend im Kader der ersten Mannschaft sein. Die Ludwigsburger Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass das Potenzial Dongmo Temokas noch wesentlich größer als das bisher Gesehene und Erlebte ist – und er, wie im Vorjahr beispielsweise Lenny Anigbata, von einer dauerhaften Rolle im Kader profitieren wird.