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Auswärtsspiel der MHP RIESEN Ludwigsburg bei den Würzburg Baskets könnte ein Offensivfeuerwerk werden

Category News Date 2022-10-28
Foto: Tatjana Klee

Nachdem die RIESEN vergangene Woche gegen die Oberfranken aus Bamberg gewonnen haben, geht es am Sonntag (30.10.22, 15 Uhr, tectake ARENA) nun gegen die Unterfranken aus Würzburg. Die Baskets sind nach vier Spielen mit einer ausgeglichenen Statistik in die Saison gestartet und wollen wieder über die 50%-Quote kommen. Beide Teams fallen in dieser Spielzeit bisher durch ihre starken Offensiven auf, weshalb das Spiel ein echtes Spektakel werden könnte.

Nach einer durchwachsenen Saison 21/22 wollen die Würzburger dieses Jahr wieder auf Kontinuität setzen. Der langjährige Namenssponsor ist zwar verschwunden, dafür wurde mit Head Coach Sasa Filipovski bereits vor der Saison langfristig verlängert. Der Slowene übernahm die Unterfranken letztes Jahr in einer heiklen Saisonphase und führte das Team anschließend souverän zum Klassenerhalt. Jetzt konnte er das Team nach seinen Wünschen gestalten und zumindest in der Offensive trägt das die ersten Früchte. Drei der vier Topscorer sind Neuzugänge und die Würzburger bestechen vor allem durch ihre Guards. Mit Stanley Whittaker Jr., der aus Karlsruhe kam, rangiert der letztjährige MVP der ProA auf Platz eins. Durchschnittlich 19 Punkte erzielt der US-Amerikaner und ist mit 3 Assists pro Spiel auch gleichzeitig bester Vorbereiter der Baskets. Effizienter als er ist nur CJ Bryce, der vor der Saison aus Ungarn gekommen ist. Mit 18,3 Punkten im Schnitt ist er nur knapp hinter Whittaker, dafür bei den Rebounds (5 pro Spiel) deutlich besser. Auch der drittbeste Scorer ist ein Guard, jedoch ist Cameron Hunt ein alter Bekannter in Würzburg. Der Texaner, der seit 2018 in Würzburg ist (zunächst für das Farmteam) erzielte bisher 17 Punkte im Schnitt und komplettiert das potente Guard-Trio.

Auch bei den RIESEN führen mit Jhonathan Dunn (17,5 P), Prentiss Hubb (16,3 P) und Isaiah Whitehead (13,3 P) drei Guards die Liste an, weshalb es hier zu einem spannenden Duell kommt. Auffällig ist jedoch, dass die Würzburger viel mehr von ihren besten Werfern abhängig sind. Während bei den Baskets der fünftbeste Scorer nur 5,7 Punkte aufweisen kann, können neun Ludwigsburger diesen Wert übertreffen. Insgesamt sind sich die Teams, was die erzielten Punkte angeht, sehr ähnlich (LUD 91,8 vs. WUE 89,8), wie sie diese Punkte erzielen, könnte jedoch kaum unterschiedlicher sein. 49,3 Mal pro Partie versuchen es die Oberfranken für Zwei – zum Vergleich: die auf Platz 2 liegenden Hamburger probieren es nur 43 Mal – während die Ludwigsburger es am Häufigsten für Drei versuchen (36,5). Einig sind sich beide Mannschaften wiederum bei den Assists, denn dort belegen sie Platz 17 und 18 der Liga, was für die Qualitäten im Dribbling spricht. Dies könnte den RIESEN zu Gute kommen, dann dadurch können die Würzburger ihre Vorteile bei den Steals (10,8 pro Partie, Spitzenwert der Liga) nicht so gut ausspielen. Defensiv gesehen müssen die Baskets sowieso nachlegen, schließlich haben sie in ihre fünf Pflichtspielen bisher immer mindestens  81 Punkte kassiert.

Beide Mannschaften sind also in der Offensive gleich stark einzuschätzen, jedoch müssen die Würzburger in der Verteidigung eine Schippe drauflegen, wenn sie den RIESEN ein Bein stellen wollen. Die Ludwigsburger müssen das tun, was Josh King beim letzten Spiel erwähnt hat, um ein gutes Team zu bleiben: konzentriert verteidigen.

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