Foto: Sascha Walther / Eibner.
Sowohl das Verpassen im Positiven (Platz 6) als auch im Negativen (Platz 11) ist im Hinblick auf die Play-Ins für die MHP RIESEN Ludwigsburg im Hauptrunden-Endspurt noch möglich. Das wahrscheinliche Szenario beinhaltet für die Gelb-Schwarzen die Postseason im Top-10-Foto-Finish. Der Modus im Überblick.
Während die Klubs auf den ersten sechs Plätzen die Playoff- und die Viertelfinal-Qualifikation auf direktem Wege erreichen, geht’s für die Teams auf den Rängen 7 bis 10 in die Extra-Runde. In der nunmehr dritten Saison ermittelt die easyCredit Basketball Bundesliga über diesen Pfad die zwei finalen Postseason-Teilnehmer. Gespielt wird in drei Partien, die in der Hauptrunde höher platzierte Mannschaft hat jeweils Heimrecht:
Spiel 1 | 12.05.; Tip-Off 18:30 Uhr: Platz 9 vs. Platz 10
Spiel 2 | 12.05.; Tip-Off 20:30 Uhr: Platz 7 vs. Platz 8
Spiel 3 | 14.05.; Tip-Off 18:30 Uhr: Verlierer 7/8 vs. Gewinner 9/10
Bereits gesichert in den Top-6 sind München, Berlin, Bamberg und Bonn. Würzburg (5.) und Ulm (6.) befinden sich aktuell in der Pole Position für die direkte Qualifikation. Der Gewinner von „Spiel 2“ geht als Siebter, der Gewinner von „Spiel 3“ als Achter in die Playoffs. Für die Verlierer von Spiel 1 und 3 ist die Saison jeweils beendet.
Historisch betrachtet haben die MHP RIESEN Ludwigsburg vor zwei Jahren einmalig Erfahrung mit den Play-Ins gemacht. Im Frühjahr 2024 starteten sie als Achter, verloren in Bonn (90:69) und gewannen im Anschluss im Entscheidungsspiel in eigener Halle gegen Hamburg (91:78), wodurch sie sich die Serie gegen den FC Bayern Basketball erspielten. Im Vorjahr verpassten die Schwaben auf Rang 11 mit einer 16:16-Bilanz und in einem Vierfach-Vergleich die Postseason-Qualifikation, Berlin (7.), Weißenfels (8.), Oldenburg (9.) und Rostock (10.) gingen in die Play-Ins.