„Wie wir uns verhalten, macht einen Unterschied”

Category News, Business Date 2020-05-05

Die RIESEN-Hochschultour ist, trotz der Schließung zahlreicher Bildungseinrichtungen, keinesfalls abgesagt. Vielmehr findet sich das gelb-schwarze Angebot fortan im Digitalen wieder: Sowohl auf der Website als auch innerhalb der Social-Media-Kanäle des Klubs beleuchten die Ludwigsburger die diversen Inhalte (noch) näher. Zum „fliegenden Start“ hat Arndt Kühnle, Regionalgeschäftsführer der BARMER Ludwigsburg, die weiterhin einer der starken Hochschultour-Partner ist, über die berufsspezifischen Herausforderungen während der Corona-Krise Auskunft gegeben – und erläutert, worauf Studierende jetzt besonders achten sollten.

Arndt, bevor wir richtig durchstarten: Lass‘ uns zu Beginn erst einmal auf Euren Status quo schauen. Inwiefern hat sich die aktuelle Situation, die natürlich unweigerlich das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung stellt, bei Euch bemerkbar gemacht? Seid ihr schon wochenlang im Dauerstress? Wie geht’s Dir und den Kollegen?

Arndt Kühnle: Meinen Kollegen und mir geht es gut. Wir sind gesund, das ist das Wichtigste. Aber natürlich vermissen auch wir viele Dinge des Lebens, die bisher selbstverständlich waren.

Klar ist, dass die Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens wohl noch eine Weile Einzug halten werden. Wie hat sich das Arbeiten bei der BARMER durch die aktuelle Situation verändert?

Arndt Kühnle: Es hat sich einiges verändert. Vor allem ist der Kontakt zu unseren Versicherten und unseren Kollegen digitaler geworden. Mit dem Beginn des Shutdowns am 16. März wurden die Geschäftsstellen der BARMER für den Kundenverkehr geschlossen. Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten von zu Hause oder von anderen Einheiten aus. Seitdem erledigen wir viele Dinge telefonisch, per E-Mail oder Videokonferenzen. Und auch nach der Wiedereröffnung unserer Geschäftsstellen am 4. Mai wird das Arbeiten anders sein als zuvor, um die Gesundheit unserer Versicherten und der Kolleginnen und Kollegen zu schützen.

Verändert hat sich auch, um vom Großen ins Kleine zu kommen, die Situation rund um die RIESEN-Hochschultour. Wir mussten gleich drei Tour-Stops absagen beziehungsweise auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Können die Inhalte der BARMER auch digital transportiert werden?

Arndt Kühnle: Klar geht das. Wir möchten durch die gemeinsame Hochschultour mit den Ludwigsburger RIESEN die Gesundheit und das Wohlbefinden der Studierenden stärken, indem wir Spaß an Bewegung und einem gesundenden Lebensstil vermitteln. Das geht auch digital. So bietet die BARMER auf ihrer Webseite viele Online-Kurse an. Da gibt es Hatha-Yoga, Ernährungs- oder Fitnesskurse. Außerdem haben wir für Studierende die Mediations-App 7Mind und die App StudySmarter im Angebot. Beide helfen dir dabei, gelassener zu werden und Stress abzubauen. Zum Glück war die BARMER digital schon immer sehr gut aufgestellt, deshalb ist uns der Transfer von der realen in die virtuelle Welt leicht gefallen. Aber natürlich vermissen wir auch den direkten Kontakt zu den Studierenden. Unsere gemeinsamen Aktionen an den Hochschulen haben immer sehr viel Spaß gemacht.

Eure Beweggründe, die im vergangenen Sommer den Ausschlag für eine weitere Aktivierung am Standort Ludwigsburg gegeben haben, sind also auch in Zeiten des Corona-Virus unverändert?

Arndt Kühnle: Ja, natürlich. Die Corona-Pandemie zeigt uns doch gerade sehr deutlich, wie wichtig Gesundheit ist und wie wichtig es gerade jetzt ist, auf sich acht zu geben.

Bis dato wart ihr an den einzelnen Standorten jeweils mit einem Promo-Team vor Ort, habt die Studierenden mit zahlreichen Bewegungsangeboten teilweise echt ins Schwitzen gebracht. Worauf kommt respektive kam es Euch dabei an?

Arndt Kühnle: An erster Stelle steht immer der Spaß. Denn egal, wie sinnvoll und gut etwas für uns sein mag: Wenn wir keinen Gefallen daran finden, bleiben wir meistens nicht bei der Stange.

Und worauf muss man, mit dem maximal möglichen Gesundheitsfokus, nun im Home-Office besonders achten?

Arndt Kühnle: Viele arbeiten nicht nur von zu Hause aus, viele betreuen gleichzeitig auch ihre Kinder. Je mehr Stress wir haben, desto nötiger sind Erholungsphasen für Körper und Geist, damit wir leistungsfähig bleiben. Deshalb sollte man gerade im Homeoffice auf einen strukturierten Tagesablauf mit kurzen Pausen achten. Wichtig ist, diese Unterbrechungen auch wirklich für sich zu nutzen. Wer stattdessen in der Pause die Wäsche macht, hat nichts gewonnen.

Wie lautet dahingehend denn Dein Geheimtipp für konzentriertes Arbeiten?

Arndt Kühnle: Ich achte darauf, dass ich meinen Tag strukturiere, dass ich nicht versuche, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und dass ich mir die gerade erwähnten Pausen gönne.

Für Studierende, die nun ihre akademische Ausbildung in Wohngemeinschaften oder dem Elternhaus und meist allein vorantreiben müssen, nimmt dabei vor allem der Stress zu. Die existenziellen Fragen werden mehr, der Druck größer. Wie können sich Studierende denn aktuell den Rücken freischaufeln?

Arndt Kühnle: Alles, was uns in der Vergangenheit gut getan hat, alles, was uns Kraft gibt und den Stress reduziert, sollten wir möglichst beibehalten. Egal ob Kochen, Sport, Musik machen – wichtig ist, dass es uns in eine positive Stimmung versetzt. Vielleicht muss man ein Hobby momentan abwandeln, aber wir sollten nicht darauf verzichten, so lange es weder uns noch andere gefährdet. Wer sonst in einer Band spielt, könnte mit anderen per Videokonferenz musizieren. Anderen etwas Gutes tun kann auch gut für uns sein. Wenn wir die Einkäufe für unsere Nachbarn erledigen, die zu Hause bleiben sollen, dann kämpfen wir damit gegen die eigene Ohnmacht an. Im Kleinen merken wir, dass wir Einfluss haben: Wie wir uns verhalten, macht einen Unterschied. Und das tut gut. Das sind zwei von vielen kleinen Strategien, die uns dabei helfen können, die momentane Situation erträglicher zu machen. Welche davon passt, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Und welche Vorteile bietet dabei konkret das BARMER-Angebot?

Arndt Kühnle: Unser Plus ist, dass wir digital wirklich gut aufgestellt sind. Auf unserer Website und über die BARMER-App könne viele Dinge online erledigt werden, beispielsweise eine Bescheinigung für die Hochschule anfordern. Außerdem haben wir viele Online-Kurse, Skills und Apps im Angebot die dabei helfen können, die Gesundheit zu fördern, den Stress im Studium zu reduzieren und mit der momentanen Situation aufgrund der Corona-Pandemie besser umzugehen.

Selbstverständlich gilt es auch in einer Krise stets das Positive nicht aus den Augen zu verlieren. Deshalb haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, das Spieltagsfeeling durch die Verlosung eines im Pflichtspielbetrieb getragenen Trikots zumindest etwas aufleben zu lassen – und dabei mindestens einer Person eine große Freude zu machen. Du kannst das Jersey zwar nicht gewinnen, wohl aber den Gang in die MHPArena kurz rekapitulieren: Warum sollten gerade alle Studierenden, die ins „Ländle“ ziehen, unbedingt, sobald Zuschauer wieder erlaubt sind, in die Arena kommen?

Arndt Kühnle: Weil es total cool ist. Basketball ist ein unglaublich dynamisches Spiel, ich habe noch keine einzige langweilige Partie gesehen, und die Stimmung in der MHPArena ist bombastisch. Die Fans feuern ihr Team an, aber sie sind dabei niemals respektlos. Dieser faire Umgang ist etwas, was die Basketball Bundesliga auszeichnet.

Trikot-Gewinnspiel

Wie auch bei den haptischen Tour-Stops vor Ort verlosen wir auch im Digitalen bei unserer RIESEN-Hochschultour von unseren Profis getragene Trikots. Um bei der aktuellen Verlosung (05.05.2020) mitzumachen – und ein originales Shooting Shirt aus der Spielzeit 2018/2019 zu gewinnen – kommentiere einfach den zugehörigen Beitrag via Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter. Einsendeschluss ist der 15.05.2020. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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