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Hochklassiges Spiel in der Hauptstadt – ALBA BERLIN gewinnt mit 99:91 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg

Category News Date 2022-11-20 ALBA BERLIN vs. MHP RIESEN Ludwigsburg 99:91
Foto: Eibner-Pressefoto / Tino Henschel

Sonntagabend, 18 Uhr, Zeit für ein wahres Basketballfest. Genau dieses Versprechen gab die Partie ALBA BERLIN vs. MHP RIESEN Ludwigsburg auf dem Blatt Papier zuvor und die gute Nachricht war: Das Versprechen wurde gehalten. Das Spiel blieb lange spannend und nach 40 intensiven Minuten ging ALBA BERLIN mit einem 99:91 als Sieger vom Parkett.

Beide Teams starteten mit offenem Visier und gaben so den Ton für das erste Viertel vor. Die Ludwigsburger Scharfschützen waren sofort heiß und von den ersten fünf Versuchen aus der Distanz wurden vier getroffen. Insbesondere Jhonathan Dunn überzeugte mit drei Treffern aus drei Versuchen. Nach fünf Minuten musste Prentiss Hubb nach einem Zusammenprall mit blutender Nase vom Feld, konnte später jedoch weiterspielen. Zu dieser Zeit stand es bereits 16:16. ALBA konnte vor allem direkt unter dem Korb die Größenvorteile ausspielen und gewann so viele Rebounds (9 zu 1 nach acht gespielten Minuten). Shonn Miller konnte erst den Korbleger des frei durchlaufenden Maodo Lo noch ans Brett hämmern und anschließend nach wunderschönem Zuspiel von Isaiah Whitehead auf 21:22 verkürzen. Nach dem ersten Abschnitt lagen die RIESEN knapp mit 24:23 in Führung.

Das Ludwigsburger Zusammenspiel funktionierte auch im zweiten Viertel, denn der Assist von Yorman Polas Bartolo auf Eddy Edigin war bereits der siebte (28:27, 12‘). Edigin konnte danach den 2,21 m großen Christ Koumadje blocken, kassierte jedoch direkt im Anschluss den Dunk von ihm. Die Berliner waren bei den Rebounds weiterhin haushoch überlegen, jedoch verteidigten die RIESEN gut und konnten so dran bleiben. Jhonathan Dunn konnte nach exakt 15 Minuten wieder auf 32:32 ausgleichen. Eine kurze Schwächephase der Ludwigsburger erlaubte den Berlinern einen 7:0-Run, durch den sie wieder nach vorne kamen (39:32, 17‘). Die RIESEN rappelten sich danach wieder auf, konnten selbst einen Lauf starten und wieder aufholen. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und nach einer starken ersten Hälfte stand es 45:44 für ALBA.

In Halbzeit zwei spielten die Berliner zunächst die Physis von Christ Koumadje aus und kamen so zu einfachen Punkten. Offensiv verschliefen die Ludwigsburger den Start und so zog ALBA nach 24 Minuten auf 54:46 davon. Shonn Miller konnte durch einen schönen Dank und einen Steal danach die RIESEN etwas aufwecken, aber in der Defensive fand man weiterhin kein Mittel gegen Koumadje und Co. Nach 26 gespielten Minuten ging dann mit Jhonathan Dunn der beste Ludwigsburger Schütze mit seinem vierten Foul vorerst vom Feld. Zwei Minuten vor Ende des Viertels lagen die RIESEN noch mit 12 Punkten hinten, doch ein schneller 8:0-Run brachte das Team wieder in Schlagdistanz. Isaiah Whitehead traf mit dem Buzzer noch einen ganz langen Dreier und so waren es beim Stand von 69:72 nur drei Punkte Rückstand für die Ludwigsburger am Ende des dritten Viertels.

Im Schlussabschnitt sammelte Isaiah Whitehead schnell sein viertes Foul und da auch Jeff Roberson und Jhonathan Dunn bei vier Fouls standen, mussten die Ludwigsburger aufpassen. Zwei Freiwürfe von Prentiss Hubb stellten in Minute 31 den 72:72-Ausgleich her. Die Defensive der Barockstädter stand nun wieder besser und Hubb traf zwei Dreier zur 78:74-Führung (32‘). Die Berliner konnten im Anschluss gut verteidigen und zwangen die RIESEN zu vielen schweren Würfen. Der Layup von Koumadje nach hohem Anspiel brachte ALBA wieder in Front. Kein Team konnte sich jedoch deutlich absetzen und vier Minuten vor Schluss stand es nach einem Whitehead-Dreier 83:83. Tamir Blatt legte einen Dreier für ALBA nach und blieb weiterhin perfekt aus der Distanz (4/4). Johannes Thiemann konnte zwei Minuten vor Schluss fast mit Ablauf der Shot Clock einen weiteren Distanzwurf versenken, der den Berlinern einen 6-Punkte-Vorsprung einbrachte. Ludwigsburg kam nochmals heran, doch ein weiterer Dreier durch Ex-RIESE Jaleen Smith brachte die Entscheidung. Mit der Schlusssirene brachte der Assist von Luke Sikma ihm noch ein Triple-Double ein (11/10/10). Am Ende sammelt ALBA ganze 21 Rebounds mehr als die Ludwigsburger (46:25) und gewinnt ein wirklich tolles Spiel mit 99:91.

Das nächste Spiel

Nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel, denn auch der nächste Gegner ist bisher ungeschlagen. Am Samstag, den 26.11.22, sind die Telekom Baskets Bonn zu Gast in der MHPArena. Beginn ist um 20:30 Uhr. Tickets gibt es im RIESEN Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle und an der Abendkasse.

Für Ludwigsburg spielten

Isaiah Whitehead 21 (6 Assists) / Prentiss Hubb 18 / Jhonathan Dunn 13 (3/5 3P) / Shonn Miller 9 / Yorman Polas Bartolo 8 (6 Rebounds, 5 Assists) / Sebastian Hartmann 7 / Jeff Roberson 6 / Justin Johnson 6 / Eddy Edigin 3 / Jonathan Bähre DNP / Jacob Patrick DNP / Johannes Patrick DNP

Für Berlin spielten

Christ Koumadje 17 (6 Rebounds) / Tamir Blatt 15 (8 Assists, 4/4 3P, EFF +23) / Jaleen Smith 13 (6 Rebounds) / Johannes Thiemann 12 (9 Rebounds) / Luke Sikma 11 (10 Assists, 10 Rebounds, EFF +25) / Tim Schneider 8 / Malte Delow 6 / Yanni Wetzell 6 / Yovel Zoosman 6 (5 Rebounds) / Maodo Lo 5 / Rikus Schulte DNP / Elias Jose Rapieque DNP

Statements

Israel Gonzalez (Headcoach ALBA BERLIN)
„Für uns war das heute eine sehr schwieriges Partie. Ludwigsburg ist immer ein unangenehmer Gegner, auch heute haben sie stark gespielt und gut getroffen. Wir haben aber in den entscheidenden Momenten das Spiel richtig gelesen und die Oberhand behalten. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute als Team agiert und gewonnen haben.“
Josh King (Headcoach MHP RIESEN Ludwigsburg)
„Glückwunsch an ALBA, sie waren heute das bessere Team. Meine Jungs haben über 40 Minuten hart gekämpft. Dass wir aber 21 Rebounds weniger geholt haben, hat am Ende den Unterschied gemacht. Aus den zweiten Chancen hat ALBA viele Punkte erzielt. Unsere Verteidigung war zu Beginn ziemlich gut, aber wenn man das Rebound-Duell so verliert, ist es schwer, Berlin zuhause zu schlagen.“